Beschreibung

Bevor es möglich war die Haltbarkeit von Lebensmitteln durch Kühlung bzw. Einfrieren zu verlängern, wurde auf einfache Methoden wie das Trocknen, Beizen, Gären und Salzen von Lebensmitteln zur Verlängerung der Haltbarkeit zurückgegriffen. Man wählte die Methoden basierend auf den Möglichkeiten der unmittelbaren Umgebung bzw. der Art der Lebensmittel. In wärmeren Klimalagen neigte man so eher zur Gärung, während man in kühleren Klimazonen das kalte Wetter nutzte, um die Lebensmittel einzufrieren.

Die Verwendung von Zucker als Konservierungsmittel stammt aus dem antiken Griechenland. Dort war es üblich Früchte in Honig zu tränken. Anschließend wurden diese zerdrückt und in Behältern gelagert. So wurde der Vorgänger der heutigen Marmelade geboren. Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Obst-Butter sind alles Produkte, die durch die Kombination von kochendem Obst, Zucker, Pektin und Säure entstanden sind. Die Basis für jede Marmelade ist immer die Fruchtkomponente. Pektin wird hinzugefügt, um eine geleeartigere Textur zu erhalten. Zucker wurde aus verschiedenen Gründen in der Herstellung eingesetzt. Zum einen versüßt er die Marmelade, zum anderen verhindert er das Bakterienwachstum und verbessert die Ästhetik des Produkts. Rechtlich muss eine Marmelade oder eine Obstkonserve mindestens 65% lösliche Feststoffe im Endprodukt enthalten, damit diese als Marmelade zugelassen wird. Der Großteil dieser löslichen Feststoffe in der Marmelade ist Zucker, jedoch können auch Salze und andere gelöste Mineralien in der Marmelade vorhanden sein bzw. beigefügt werden. Die Löslichen Feststoffe werden als Brechungsindex ausgedrückt. Gemessen wird immer Gramm Saccharose /100 Gramm Mischung. Zucker verringert auch die Wasseraktivität im Produkt durch Wassermoleküle anziehen und binden. Diese macht das Wasser für Mikroben unzugänglich und hemmt somit das Einwachsen von schädlichen Organismen.


Anwendung


Eine kleine Firma, die Marmeladen und Fruchtaufstriche herstellt, wollte Ihre Produkte nun regional anbieten. Bisher waren Ihre Produkte nur lokal beliebt, jedoch wollten Sie den Schritt wagen Ihre Marktreichweite zu vergrößern. Damit dies möglich war, mussten Sie den Zuckergehalt Ihrer Produkte besser kontrollieren. Daher kontaktierten Sie Hanna Instruments, um eine schnelle und preiswerte Lösung zu finden, um den Zuckergehalt Ihrer Obstkonserven während der Herstellung, sowie beim Endprodukt zu prüfen.

Hanna Instruments empfahl das HI96801 digitale Refraktometer für die Messung vom Brechungsindex in Marmelade. Das kompakte Design des Refraktometers war ideal für den Kunden, da Sie ohnehin nicht viel Platz zur Verfügung hatten. Die einfache Bedienung des Gerätes, wie die Kalibrierung mit destillierten Wasser, erstaunte den Kunden. Auch von der schnellen Analysenzeit (1,5 sec), sowie der kleinen Menge an benötigter Probe (1-2 Tropfen) überzeugten den Kunden. Dadurch konnten mehrere Chargen sehr rasch analysiert werden. Des Weiteren war der Kunde von der einfachen Reinigung des Edelstahlsensors sehr angetan.


Das HI96801 kann einen Zuckergehalt in einem Bereich von 0-85% mit einem Genauigkeitsangabe von ± 0,2% messen. Der erwartete Brechungsindex von 65-69% der Marmelade lag also optimal im Mess-Bereich des Gerätes. Der Kunde hatte auch Sorgen, dass dass die Messwerte aufgrund der Temperaturschwankungen der Marmelade ungenau wären. Hanna Instruments konnte dem Kunden beruhigen, da das Refraktometer mit einer automatischen Temperaturkompensation arbeitet. Das HI96801 lieferte dem Kunden also eine komplette Lösung, die es Ihnen erlaubte Ihre Produktqualität effizient aufrechtzuerhalten.