Hauptzutat jeden kalten Biers ist die größte Ressource der Welt – Wasser!

Es beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern bestimmt auch die Menge an Chemikalien, die notwendig sind, um den pH von 5,2 während des gesamten Brauprozesses zu erreichen. Das Verständnis der Qualität des verwendeten Wassers ist entscheidend für den Brauprozess; zB ob eine Osmoseanlage verwendet wird oder nicht, welche Chemikalien hinzugefügt werden, wie sich das Getreide auf den pH Wert auswirkt und ob das anfallende Abwasser behandelt werden muss.

Im folgenden Abschnitt sind einige wichtige Parameter angeführt, warum sie wichtig sind und wie Sie diese überprüfen können.

 

pH und Temperatur

Das Wasser wird für die Bierproduktion sorgfältig ausgewählt und nicht selten aufbereitet. Dazu gehört auch die Einstellung des pH-Werts in einen Bereich, der für die Enzyme physiologisch zuträglich ist. Die genaue Kontrolle der Temperatur und des pH-Wert der Maische ist ausschlaggebend für den Umwandlungsgrad. Normale pH-Werte der Maische bewegen sich im Bereich 5.2 bis 5.5. Bei niedrigerem pH-Wert kann es, genau wie bei zu hoher Temperatur, zur Deaktivierung der Enzyme (z.B. Amylase) kommen. Manchmal wir der optimale pH allein durch Getreide und Wasser erreicht; in anderen Fällen kann Milchsäure zugesetzt werden, um den pH zu senken.

Der pH-Wert kann auf drei Arten digital getestet werden:

 

Alkalinität

Bitte beachten Sie, dass Alkalinität und pH nicht das gleiche ist. Der pH-Wert ist die Menge an Säure oder Base, die in einer Probe vorhanden ist, und die Alkalinität ist die Stärke dieser Basen. Bei sehr weichem Wasser, wird auch die Alkalinität, d.h. die Pufferkapazität, geprüft. Manche Brauereien behandeln Trinkwasser zusätzlich mit Säure oder Calciumsulfat. Wenn Sie Ihren pH-Wert während der Maische einstellen, ist es wichtig, die Pufferkapazität Ihres Wassers zu verstehen. Zum Beispiel können 5 ml Milchsäure in einem schwach alkalischen Wasser ausreichend sein, um den pH-Wert einzustellen. Manchmal fügt ein Brauer eine Grundchemikalie (wie NaOH) hinzu, um eine Pufferkapazität aufzubauen, die während des gesamten restlichen Brauprozesses erhalten bleibt. Im Folgenden finden Sie drei Möglichkeiten, die Alkalinität zu messen:

Wasserhärte

Die Härte von Wasser bezieht sich auf die Menge an vorhandenem Calciumcarbonat. Dies ist für Bier aus einigen Gründen wichtig. Hartes Wasser kann zu Rost und Korrosionen führen und somit die Brauanlage kaputt machen. Außerdem hat hartes Wasser nicht nur eine andere Textur, es hat auch einen ausgeprägten Geschmack, der sich negativ auf das Bier auswirkt. Folgende Möglichkeiten werden zur Überprüfung angeboten:

Andere Parameter sind auch bei der Wasserqualitätsprüfung relevant, abhängig von den Quellen der Brauereien und den üblichen Gegebenheiten. Diese können Chlor, Eisen und andere Metalle umfassen. Die meisten dieser Parameter können auch unter Verwendung eines Checker-Kolorimeters oder Titrators gemessen werden. Während die Wassertestanforderungen für jede Brauerei unterschiedlich sind, ist es wichtig zu wissen, welche Tests Sie implementieren könnten, um Ihre Bierqualität zu verbessern und Chemikalien, Zeit und Geld zu sparen.