Eisen kommt natürlicherweise in der Erdkruste und somit auch in unserem Trinkwasser vor. Eisen ist das zweithäufigste Metall auf unserem Planeten; es kann als Erz vorliegen, ist aber auch gut wasserlöslich. Eisen aus geologischen Vorkommen, wie Eisenerz oder Tonmineralien, wird durch chemische Prozesse (wie Oxidationen und Reduktionen) unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise saurer pH-Wert des Bodens, herausgelöst, und gelangt so ins Grundwasser. Eisen im Grundwasser fällt durch den Kontakt mit Sauerstoff zu wasserunlöslichem Fe2O3 aus.

Deshalb findet sich im Trinkwasser ausschließlich Eisen, welches durch die Korrosion von Rohrleitungen entstanden ist. Abhängig von pH, Temperatur, elektrischer Leitfähigkeit und Carbonathärte wirkt Wasser unterschiedlich korrosiv auf die Rohrleitungen. Weiches, saures Wasser (pH unter 6,5) neigt tendenziell eher dazu Korrosionen zu verursachen. Eisen ist ein wichtiges Spurenelement, kann aber im Trinkwasser zu geschmacklichen, technischen und hygienischen Problemen führen. Der Grenzwert von 0,20 mg/L Eisen sollte bei Trinkwasser deshalb nicht überschritten werden. Schon geringe Überschreitungen machen sich durch einen unangenehmen Geschmack des Trinkwassers bemerkbar.

 

Auswirkungen auf Mensch und Umwelt


 

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und wird zum Aufbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin benötigt. Es wird jedoch von einer überhöhten Aufnahme abgeraten. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) gibt als Tagesbedarf an Eisen für einem durchschnittlichen Erwachsen 10 – 15 mg an. Eisen sollte der Mensch prinzipiell über pflanzliche und tierische Nahrung zu sich nehmen und nicht über das Trinkwasser. Die tolerierbare Menge an Eisen wurde von der WHO festgelegt und liegt bei 56 mg Eisen pro Tag, wenn wiederum von einem 70 kg schweren männlichen Erwachsenen ausgegangen wird.
Laut der österreichischen Trinkwasserverordnung TWV BGBl. II 304/2001 ist der Grenzwert von 0,20 mg/L Eisen bei Trinkwasser einzuhalten, da bei höheren Werten mit Schäden für die menschliche Gesundheit und auch für technische Gerätschaften zu rechnen ist. Eisen verfärbt Wäschestücke und führt zu Ablagerungen in den Rohrleitungen, welche wiederum zu Verkeimungen derselben führen können. Verkeimungen der Rohrleitungen können zu zahlreichen Erkrankungen führen. Überprüfen Sie selbst den Eisengehalt ihres Trink- und Brauchwassers mit einem Messgerät wie dem Photometer  HI96746, um gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schäden vorzubeugen.

Nachfragen bzw. selbst Nachprüfen


 

HI96746 BLOG DEDer Eisengehalt des Leitungswassers kann bei öffentlichen Stellen in Österreich erfragt werden, wenn man an das öffentliche Wassernetz angeschlossen ist. Wird das Wasser aus einem Trinkwasserbrunnen bezogen muss dieser vorschriftsgemäß überprüft werden.

Wer die Überprüfung regelmäßig selbst vornehmen möchte kann dies mit dem praktischen tragbaren Photometer HI96746 von Hanna Instruments tun. Das wasserdichte Messgerät ist bestens für den mobilen Einsatz geeignet. Auf dem großen Display können die Messergebnisse gut abgelesen werden. Die photometrische Bestimmung von Eisen im Trinkwasser zeichnet sich durch hohe Genauigkeit und gute Reproduzierbarkeit aus.