Nitrat ist einer der wichtigsten Parameter bei der Beurteilung der Oberflächen- und Grundwasserqualität. Nitrate kommen in Oberflächen- und Grundwässern in niedriger Konzentration natürlich vor. In zu hohen Konzentration ist Nitrat für Menschen und Tiere schädlich und führt zu einer Verschlechterung des Wasserökosystems. Als von Menschen verursachte Verschmutzung gelangen Nitrate in die Umwelt. Die größte Nitrat-Belastung kommt aus landwirtschaftlichen Düngerabfluss. Andere Quellen sind das Abwasser, Faulgruben und Haustiermüll. Nitrat ist in Wasser gut löslich und löst sich daher leicht in Wasserquellen, während andere menschliche Schadstoffe, wie Phosphate und Ammoniak, nicht so leicht transportiert. Die Eigenschaft schnell in Grundwässern und natürlichen Gewässern schnell übertragen werden zu können, verknüpft mit den gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen machen die Nitratbelastung und –Überwachung zu einer wichtigen Angelegenheit.

Hohe Nitratgehalte in Frisch- und Salzwassersystemen beschleunigt das Algenwachstum. Wenn die Algenpopulation stirbt und zersetzt wird, wird gelöster Sauerstoff verbraucht und kann in Gewässern mit zu niedrigen Sauerstoffgehalt zu „Toten Zonen“ führen. Diese toten Zonen bilden sich meist dort, wo Flüsse, welche hohe Nitratwerte transportieren, in ein Salzwasserbecken, wie Mündungen und Buchten, wo der Stickstoffgehalt geringer ist, fließen. Dieser überschüssige Stickstoff führt dann zu einem beschleunigten Wachstum von unerwünschten Bakterien und Algen. Tote Zonen bilden sich verbreitet in den Sommermonaten, wenn der gelöste Sauerstoffgehalt, aufgrund der verringerten Sauerstofflöslichkeit in wärmeren Gewässern, bereits sehr gering ist.

Es ist wichtig Gebiete ausfindig zu machen, in denen hohe Nitratschadstoffe in den Fluss gelangen. Um die anfänglichen Beobachtungen der Feldstichproben zu bestärken, überwachen Ökologen die Nitratkonzentration vor und nach der vermuteten Stelle der Nitratverschmutzung überwachen. Eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht es ein Muster festzulegen, wie erhöhte eine Nitratkonzentration nach Niederschlagsereignissen oder saisonale Nitratänderungen.

 

Anwendung

Für diese Anwendung, bietet Hanna Instruments das HI9829 Multiparameter Messgerät mit einer autonomer Logging-Sonde mit Speicherfunktion, Nitrat ISE Sensor, EC/Trübung Sensor und DO Sensor

Die autonome Logging-Sonde ermöglicht es dem Wissenschaftlern, die wasserdichte (IP68) Sonde im Gewässer bis zu einer Tiefe von 20 Metern einzusetzen und Daten für Nitratkonzentration, Leitfähigkeit, TDS, Trübung, Temperatur und DO pro Stunde für mehr als zwei Monate zu protokollieren. Die HI9829 Sonde ist mit einer gewichteten Schutzabdeckung ausgestattet, welche den Schutz der Elektroden, das Sinken der Sonde und eine feste Position in turbulenten Gewässern garantiert.

Eine Besonderheit, welche die Umweltforscher besonders unterstützt, ist die Möglichkeit, mehrere Logging-Sonden von einem Messgerät einzurichten und einzusetzen, und die Daten direkt von der Logging-Sonde auf ihren PC hochzuladen. Die Verwendung von einem Messgerät mit mehreren Sonden mindert die Kosten.

Der HI9829 Multiparameter ist die perfekte Lösung für das ökologische Monitoring!