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pH-Elektrode mit Seitenarm und BNC-Anschluss - HI1135B

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Bei der HI1135B handelt es sich um eine nachfüllbare pH-Elektrode im Glaskörper mit doppelter Kontaktstelle und BNC-Stecker. Diese Elektrode verfügt über einen doppelten Keramikkontakt am äußeren Übergang und der Messkolben ist aus Hochtemperaturglas gefertigt. Der HI1135B verfügt außerdem über einen Seitenarm aus Glas, der eine schnellere Durchflussrate ermöglicht. Diese Bauweise ist ideal für Anwendungen, bei denen eine kontinuierliche pH-Überwachung unerlässlich ist.

  • Nachfüllbare Elektrode
  • Doppelkontakt-Referenz
  • Seitenarm

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pH-Elektrode mit Seitenarm

Hanna Instruments bietet eine große Auswahl an pH-Elektroden an, die für viele verschiedene Anwendungen ausgelegt sind. Die Art des für die pH-Messung verwendeten Glases, die Kolbenform, das Gehäusematerial, die Art der Verbindung, die Art der Referenz und der verwendete Elektrolyt sind nur einige der Überlegungen bei der Konstruktion einer Elektrode.

HI1135B verwendet Hochtemperaturglas (HT-Glas), einen kugelförmigen Messkolben, ein Glasgehäuse, eine doppelte Keramikfritte, eine doppelte Kontaktstelle und ist durch die Seitenarmkonstruktion mit 3,5 M KCl nachfüllbar.

Hochtemperaturglas

Die Messung des pH-Wertes bei sehr hohen Temperaturen wirkt sich nachteilig auf den empfindlichen Glaskolben aus und verkürzt dessen Lebensdauer. Eine pH-Elektrode mit Allzweckglas hat einen Widerstand von 100 MΩ bei 25 °C, während der Widerstand von Hochtemperaturglas bei 25 °C etwa 400 MΩ beträgt. Da HI1135B bei erhöhten Temperaturen eingesetzt wird, nimmt der Widerstand ab und nähert sich dem von Allzweckglas an. Die HI1135B ist für Proben innerhalb von 0 bis 50 °C ausgelegt.

Konische Spitze

Die kugelförmige Messspitze ist für den allgemeinen Gebrauch bestimmt. Andere Spitzenformen sind beispielsweise konisch, für Einstichmessungen, und flach, für Oberflächenmessungen.

Glaskörper

Der Glaskörper ist ideal für den Einsatz im Labor. Das Glas ist beständig gegen viele aggressive Chemikalien und lässt sich leicht reinigen. Das Glasgehäuse ermöglicht auch eine schnelle Wärmeübertragung auf den internen Referenzelektrolyten. Die von der Referenzzelle erzeugte Spannung (mV) ist temperaturabhängig. Je schneller die Elektrode den Gleichgewichtszustand erreicht, desto stabiler ist das Bezugspotential.

Doppelter Keramikkontakt

Der doppelte Keramikübergang ermöglicht eine schnellere Fließgeschwindigkeit des Elektrolyten von der Referenz in die Lösung. Eine Standard-pH-Elektrode verwendet einen einzelnen Keramikübergang, der einen Elektrolytfluss von 15 bis 20 µL/h ermöglicht. Die HI1135B hat zwei Keramikübergänge, die einen Elektrolytfluss von 30 bis 40 µL/h ermöglichen. Diese höhere Durchflussrate sorgt für ein schnelleres Ansprechen der Elektrode und eine stabilere Messung in viskosen Lösungen oder Proben mit geringer Leitfähigkeit, wie z.B. reinem Wasser, wo oft eine lange Stabilisierungszeit zu beobachten ist.

Seitenarm

Die HI1135B ist durch die spezielle Seitenarmkonstruktion eine nachfüllbare Sonde. Der Seitenarm ermöglicht die kontinuierliche Befüllung der Elektrolytlösung bei Anwendungen, die eine ständige Überwachung erfordern. Da es sich um eine Doppelkontakt-Elektrode handelt, wird als Fülllösung 3,5 M KCl (HI7082) verwendet. Diese Lösung enthält kein Silber wie bei einer Elektrode mit einfacher Kontaktstelle üblich ist. Durch das Fehlen von Silber wird verhindert, dass sich an der Verbindungsfläche ein Silberniederschlag bildet und diese verstopft. Eine Verstopfung der Verbindungsstelle führt zu driftenden und sprunghaften Messwerten.

BNC-Anschluss

Die HI1135B verfügt über einen BNC-Anschluss. Dieser Steckertyp ist insofern universell, da er an jedem pH-Meter verwendet werden kann, das über den weiblichen BNC-Sondeneingang verfügt. Andere Arten von Steckverbindern sind DIN-, Schraub-, T-Typ- und 3,5 mm-Steckverbinder, um nur einige wenige zu nennen. Diese Arten von Anschlüssen sind in der Regel für einen bestimmten Typ eines Messgeräts proprietär und nicht austauschbar.

Vergleich von Elektrodenfüllungslösungen

Herkömmliche Elektroden sind in der Regel Einzelverbindungen. Wie in der Abbildung oben dargestellt, haben diese Elektroden nur eine einzige Verbindung zwischen dem internen Referenzdraht und der externen Lösung. Unter widrigen Bedingungen, wie z.B. Hochdruck, Hochtemperatur, stark saure oder alkalische Lösungen, wird der positive Fluss des Elektrolyten durch die Verbindung oft umgekehrt, was zum Eindringen von Probenlösung in den Referenzraum führt. Wird dies nicht überprüft, kann die Referenzelektrode verunreinigt werden, was zu einem vollständigen Elektrodenausfall führen kann. Ein weiteres potenzielles Problem bei Einzelverbindungselektroden ist die Verstopfung der Verbindung durch Silberchlorid (AgCl)-Ausfällung. Silber kann leicht in Proben, die Tris-Puffer oder Schwermetalle enthalten, ausgefällt werden. Wenn die Elektrolytlösung mit der Probe in Kontakt kommt, fällt etwas AgCl auf der Außenfläche der Verbindung aus. Das Ergebnis sinde driftende Messwerte durch den Sensor.

Hannas Doppelverbindungssystem hat, wie der Name schon sagt, zwei Verbindungen, von denen nur eine mit der Probe in Kontakt steht, wie in der Abbildung dargestellt. Unter ungünstigen Bedingungen ist die gleiche Tendenz des Probeneintritts erkennbar. Da das Referenzelektrodensystem jedoch physikalisch vom Zwischenelektrolytbereich getrennt ist, wird die Verschmutzung der Elektrode minimiert. Die Wahrscheinlichkeit einer Verstopfung der Verbindung wird auch mit einer Doppelverbindungselektrode reduziert, da die äußere Referenzzelle eine Fülllösung verwendet, die “silberfrei” ist. Da kein Silber vorhanden ist, gibt es keinen Niederschlag, der sich bilden kann, um die Verbindung zu verstopfen.

Technische Daten:

Spezifikation Details
SKU HI1135B
Beschreibung Nachfüllbare, kombinierte pH-Elektrode mit Seitenarm und schneller Durchflussrate
Referenz Doppelt, Ag/AgCl
Kontaktstelle / Flussrate Keramik, doppelt / 30 bis 40 µL/h
Elektrolyt KCl 3,5 M
Maximaler Druck 3 bar mit Gegendruck
Messbereich pH-Wert: 0 bis 14
Empfohlene Einsatztemperatur 0 bis 100 °C (32 bis 212 °F)
Spitzenform sphärisch (Durchmesser: 9,5 mm)
Temperatursensor Nein
Verstärker Nein
Gehäusematerial Glas
Kabellänge koaxial; 1 m (3,3′)
Empfohlener Einsatzbereich Kontinuierliche Überwachung mit Nachfüllung aus der Ferne
Verbindung BNC

Zusätzliche Informationen

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